Den Nat Vi Faldt

Cille Hannibal
Dänemark | 2018 | 47 min
Première Internationale
Sprache : Dänisch
Untertiteln : Englisch, Französisch

Mette ist in Per verliebt, sie heiratet ihn, und er wird Stiefvater und Mentor ihrer Tochter Cille, der Regisseurin des Films. Plötzlich kommt Per, nachdem er die Treppe runterfällt, ums Leben. Und das Leben … das Leben geht trotz allem weiter …
In diesem Moment beschliesst Cille, die Trauerarbeit ihrer Mutter zu filmen. Auch die Leere, die der, der gegangen ist, zurücklässt, fängt sie ein. Ihre Kamera erfasst den Tod als unsichtbaren Schnittpunkt und zeigt, wie er eine Mutter ihrer Tochter näher bringt.
Der Film ist aufgebaut wie ein einjähriges Trauertagebuch, ein Instrument, um das Unverständliche zu verstehen. Und das Kino offenbart sich hier als einzige mögliche Dialogform zwischen der Regisseurin und ihrer Mutter, eine Form der tonlosen und therapeutischen Sprache. Stets mit dem richtigen Abstand wagt es die Kamera, selbst den tiefsten Schmerz, die Zerrissenheit und sogar die Liebe zu filmen. Und vielleicht ist es diese elegante Regiearbeit, die den Film neben einem Trauertagebuch auch zu einer Feier des Lebens macht.

Elena López Riera

Produktion
Rikke Tambo Andersen
Vertrieb
Rikke Tambo Andersentambo@bullittfilm.dk+4540373031

Internationaler Wettbewerb Mittellange & Kurzfilme

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