Sofie Benoot
Belgien, Niederlande, 109 min
Weltpremiere

Der Westen der USA. Eine Welt, in der menschliches Leben unmöglich scheint. Eine dürre, mythische Landschaft, die sich durch das Fehlen von Wasser auszeichnet. Doch dann treten Spuren in Erscheinung, und der Film wird zu einem sonderbaren, zwischen Gegenwart und Vergangenheit, Mythos und Realität angesiedelten Porträt Amerikas. Astronauten, die sich auf eine Weltraummission vorbereiten, japanische Country-Sänger, Militär-Archäologen und viele weitere Lebensformen. Nach Fronterismo (2007) und Blue Meridian (2010) hat Sophie Benoots ihre dritte USA-Reise zu einer Western-Doku gemacht. Desert Haze wurde in Wyoming, Nevada, Utah und Kalifornien gedreht und befasst sich mit dem amerikanischen Traum und wie dieser sich weiterentwickelt und verändert hat. Die typische Landschaft und die augenscheinliche Leere der Wüste bieten dem Gedeihen von Geschichten paradoxerweise einen fruchtbaren Boden. Wo jeder Quadratmeter des «Westens» inzwischen bestens bekannt ist, nähert sich Desert Haze seinen Subjekten genau, wie es einst die Pioniere taten, und erforscht weiter die Grenze zwischen Fantasie und Realität. Und ja, es ist ein Western, was bedeutet, dass John Wayne impliziert sein könnte.

Paolo Moretti

Trailer

Durée
109 min
Année
2014
Pays
Belgien, Niederlande
Sektion
Internationaler Wettbewerb – Langfilme
Première
Weltpremiere
Sprache
Englisch
Untertitel
Englisch, Französisch
Produktion
Frederik NicolaiEric Goossens
Verkaufskontakte
Frederik Nicolaifrederik@offworld.be+3224124040
+32485 40 42 07

Internationaler Wettbewerb – Langfilme

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