La ciudad perdida

Francisco Hervé
Chile, Frankreich, 72 min
Weltpremiere

In der Region Aysén im chilenischen Patagonien leben 90 000 Seelen in Abgeschiedenheit, die sich die schroffen Landschaften eines Gebiets teilen, das in etwa so gross ist wie England. Dort, wo Schönheit, Gefahr oder Angst in einem Dialog zu stehen scheinen, an einem Ort, an dem die Unermesslichkeit der Natur niemals beherrscht werden kann, wechseln sich im Hintergrund auf den gewaltigen Flächen schillernde Farben und das Schwarz-Weiss des Schnees und des Wassers ab. Die riesigen Wasservorkommen, die im Zentrum von wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen stehen, dienen gleichzeitig einer Menschheit als Inspiration, die nach der unmöglichen «Rückkehr zu den Ursprüngen» strebt und aus einer Zivilisation flieht, die in ihren Ruin zu führen scheint. Bilder aus dem Alltag vermischen sich hier mit einer mythologischen Erzählung: jener von der Suche nach der Stadt der Cäsaren, die vor 500 Jahren von den Eroberern aus Gold erbaut worden sein soll. Im Schatten der zeitlosen Metapher des verlorenen Paradieses öffnet ein fiktiver Reiseführer den Weg ... «Die Reise hat begonnen und es ist sinnlos, jetzt umzudrehen. Du hast dich ganz offensichtlich verirrt, aber du redest dir ein, dass du auf dem richtigen Weg bist.»

Emilie Bujès


Englische Version: “The journey has begun and there is no sense in going back. Evidently, you are lost, but you tell yourself you are on the right track”.
Durée
72 min
Année
2016
Pays
Chile, Frankreich
Sektionen
Films W/O World Sales
Internationaler Wettbewerb – Langfilme
Première
Weltpremiere
Sprache
Spanisch
Untertitel
Englisch, Französisch
Produktion
Veronica LyonXavier RocherFrancisco Hervé

Internationaler Wettbewerb – Langfilme

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