VẮNG BÓNG

Martin Otter
Deutschland, 90 min
Weltpremiere

Als Kind wurde der Dichter Thanh Nguyen Opfer eines Überfalls der Amerikaner. Der fortan blinde Mann heiratete und gründete eine Familie. Als seine Frau erkrankte, beschloss er, in Begleitung seiner damals neunjährigen Tochter als Bettler durchs Land zu ziehen. Zwei Jahre später kehrte Nguyen nach Hause zurück und begann über diese Erfahrung zu schreiben und seine Behinderung zu überwinden. Vang Bong ist wie ein zweistimmiges Geständnis (Vater und Tochter) konzipiert, eine Reise durch die Dunkelheit, unterbrochen von Ebenen absoluten Lichts. Nach und nach mündet der Bericht in eine universelle Bahn und wird zu einer Art philosophischem Kompendium für das Überleben in der Welt der Schatten.

Martin Otter bewahrt ein subtiles Gleichgewicht zwischen Sprache, Vorstellungskraft, Erinnerung und Traum. Er versucht, eine neue Dimension jenseits des Sichtbaren und Hörbaren zu finden, die mit der ganz persönlichen Welt seiner Figuren zu tun hat und ihr Innenleben abbildet. Der in symbolischem Schwarz-Weiss gedrehte Film Vang Bong bewegt sich rückwärts und führt wie eine Spirale immer weiter nach innen, hin zur menschlichen Seele.

Carlo Chatrian

Übersetzung BMP Translations

Trailer

Durée
90 min
Année
2012
Pays
Deutschland
Sektionen
Internationaler Wettbewerb – Langfilme
Regard Neuf
Première
Weltpremiere
Sprache
Vietnamesisch
Untertitel
Englisch
Produktion
Martin OtterNicolas Humbert
Verkaufskontakte
Nicolas Humbertnicolas.humbert@gmx.de+4989292354

Internationaler Wettbewerb – Langfilme

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