Damas, au péril du souvenir

Marie Seurat
Frankreich, Syrien, 66 min
Weltpremiere

Marie Seurat stammt aus einer christlichen Familie in Aleppo. Die politische Verfolgung durch das Assad-Regime zwang sie, wie viele andere Syrer, ins Exil. In Frankreich reüssiert sie zunächst als Grafikerin, dann auch als Schriftstellerin und Regisseurin. Nach langen Jahren des Exils kehrt sie heim, um sich ein Haus zu kaufen. Im falschen Moment,  denn ein Volksaufstand bahnt sich an. In den Strassen von Damaskus verliert sich Marie zwischen ihren Erinnerungen und den Geräuschen der Gegenwart. Die Geschichte und die tragische Aktualität verweben sich; die Stimme von Marie legt sich über die Bilder, wie ein Brief an ihren Mann Michel Seurat, der vor 30 Jahren von der Hisbollah im Libanon ermordet wurde. « Meine Hand führt die Feder automatisch, die Umrisse der Quartiere zeichnen sich ab. Blau = christlich. Grün = islamisch. Und jüdisch = orange. 2000 Jahre Geschichte in einem Augenblick skizziert. Auf die schockierenden Ereignisse folgt − die Somatisierung.» (MS)

Luciano Barisone

Übersetzung BMP Translations

Trailer

Durée
66 min
Année
2012
Pays
Frankreich, Syrien
Sektionen
Internationaler Wettbewerb – Langfilme
Regard Neuf
Première
Weltpremiere
Sprachen
Französisch, Arabisch
Untertitelen
Französisch
Produktion
Serge Lalou
Verkaufskontakte
Céline Païnicourrier@lesfilmsdici.fr+33144522323

Internationaler Wettbewerb – Langfilme

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