Ein Versprechen

Peter Levin
Deutschland, 70 min
Weltpremiere

Ein Mann lässt sich von seiner Frau scheiden, weil er eine andere liebt. Was im Mainstream-Kino meist als 08/15-Schnulze daherkommt, wird bei Levin Peters Debut in Spielfilmlänge zu einer tief berührenden Reflexion über die Komplexität menschlicher Emotionen. Ausgehend von seiner eigenen Scheidung, hinterfragt Regisseur Levin Peter die wahre Bedeutung des Ehegelöbnisses zwischen zwei Menschen. Was verbirgt sich hinter den Worten des feierlichen Versprechens, den anderen zu lieben, ganz gleich, welche Hindernisse die Zukunft vor uns auftürmt? Und nun die schwierigste Frage: Kann man in einer Gesellschaft, in der Liebe längst zum banalsten Gut der Welt geworden ist, überhaupt noch von/über so etwas sprechen? Damit beginnt eine tiefgehende Erforschung der Dynamik- und Spannungsverhältnisse, die Menschen in derartigen Beziehungen erleben. Der Regisseur fragt seinen Vater offen über dessen Ehe mit seiner Mutter aus. Im Laufe des Films erweitern auch andere Leute die Palette der Gründe und Erfahrungen. Ein Versprechen ist ein Film, der respektvoll erkundet, was die Menschen am Leben hält und wie sie sich erholen, wenn ihre Hoffnungen und Träume zerbrechen.

Giona A. Nazzaro

Übersetzung BMP Translations

Trailer

Durée
70 min
Année
2012
Pays
Deutschland
Sektionen
Internationaler Wettbewerb – Langfilme
Regard Neuf
Première
Weltpremiere
Sprachen
Deutsch, Russisch
Untertitelen
Englisch
Produktion
Elsa Kremser
Verkaufskontakte
Elsa Kremsermail@elsakremser.com
elsakremser@icloud.com
+436604773346

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