Hubert Caron-Guay
Kanada | 2017 | 95 min
Weltpremiere
Sprachen : Spanisch, Englisch
Untertiteln : Englisch, Französisch

Jemand, der eine Umhängetasche trägt und von hinten zu sehen ist, geht durch die mexikanische Nacht und stösst in einer Unterkunft zu anderen Menschen, die ebenfalls vor einer politischen Lage und einer wirtschaftlichen Sackgasse fliehen, die dem organisierten Verbrechen in die Hände spielen. Woher diese MigrantInnen kommen, spielt keine Rolle, denn es geht vor allem darum, am Leben zu bleiben und den Gangs auszuweichen, die ihnen entlang des Weges ins Exil auflauern. Aber alle kennen ihr Ziel: An Bord der Güterzüge, an die sie sich unter Lebensgefahr klammern, um jeden Preis in den Norden des Kontinents, nach Kanada oder in die USA, gelangen. Hubert Caron-Guay (Co-Regisseur von L'Etat du monde, VdR 2013) filmte diese Reise der letzten Chance und den Wechsel von Warten und Angst als Teil der Reisenden, die einander oft zur Seite stehen, wie in der Szene, in der ein Mann seine LeidensgenossInnen mahnt, «gleich schnell wie der Zug» zu laufen, um sich nicht in Todesgefahr zu begeben. Destierros wurde während des US-amerikanischen Wahlkampfs gedreht. Kurz vor der Apokalypse, bei der nur einer der Namen Donald Trump lautet.

Emmanuel Chicon

Produktion
Hubert Caron-Guay
Vertrieb
Clotilde Vatrinetcvatrinet@f3m.ca+15145238530

Internationaler Wettbewerb – Langfilme

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