Sur la lune de nickel

François Jacob
Kanada, 110 min
Weltpremiere

Die nördlich des Polarkreises gelegene sibirische Stadt Norilsk wurde aufgrund der Vorkommen von Nickel und anderer Metalle an dieser Stelle errichtet. Die unter Stalin von Gefangenen der Gulags – zwischen 1930 und 1950 waren es 650'000 Menschen – gebaute Stadt ist noch heute ein Käfig unter freiem Himmel, eingeschlossen von einer eisigen Landschaft, und geprägt von Leid und Geschichte. Die Bergleute erinnern sich an die Kameradschaft in der Sowjetzeit. Aber Nachkommen der Gefangenen und Theaterleute interessieren sich vor allem dafür, die dunkle Vergangenheit von Norlisk ans Licht zu holen, die unter Eis und Schnee begraben liegt. In der bitteren Kälte des Windes erzählen Menschen, die im giftigen Rauch der Fabriken fast keine Luft mehr bekommen, vom Alltag und ihren Träumen, während die Jugendlichen vor allem von der Flucht in ein anderes Leben träumen. Eine Freske wie ein russischer Roman, die gleich der Stadt unablässig zwischen schwarzen Stollen und schwarzem Rauch und dem weissen Himmel und der makellosen polaren Schönheit hin und her schwank.

Emilie Bujès

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Durée
110 min
Année
2017
Pays
Kanada
Sektion
Internationaler Wettbewerb – Langfilme
Première
Weltpremiere
Sprache
Russisch
Untertitel
Englisch, Französisch
Produktion
Christine Falco
Verkaufskontakte
Anne Paréapare@f3m.ca+15145238530

Internationaler Wettbewerb – Langfilme

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