Manuel von Stürler
Schweiz, Frankreich, 84 min
Weltpremiere

Die Sicht hängt, wie auch die anderen Sinne, ebenso von der persönlichen Erfahrung wie von fehlenden Vergleichen ab. Wie kann man wissen, was andere wahrnehmen und wie? Wie kann man beschreiben, wenn sich die Bezugspunkte unaufhörlich ändern? Manuel von Stürler ist seit seiner Kindheit mit dem Risiko der Erblindung konfrontiert und lebt mit diesem Schicksal. Sein Film Fureur de voir ist eine Einführung in die Welt der Sicht und der Sinne, in die Definition von Schwarz oder Nichts. Nach seinem ersten Film Hiver nomade, der 2012 insbesondere als bester europäischer Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde und mit viel Feingefühl einen winterlichen Alpabtrieb begleitete, misst sich der Filmemacher dieses Mal mit seiner eigenen Geschichte und liefert einen tief persönlichen Film mit unweigerlicher universeller Tragweite. Mit einer introspektiven Suche in Verbindung mit den Ursprüngen und der Kindheit, dem gegenwärtigen und vergangenen Schmerz und der Angst der Menschen erschafft der Filmemacher eine filmische Sprache und ein immersives, ergreifendes visuelles Werk, um sich an uns alle zu wenden.

Emilie Bujès

Trailer

Durée
84 min
Année
2017
Pays
Schweiz, Frankreich
Sektion
Internationaler Wettbewerb – Langfilme
Première
Weltpremiere
Sprachen
Französisch, Englisch
Untertitelen
Englisch, Französisch
Produktion
Jean-Stéphane BronAdrian BlaserAlexandre CornuRTS Radio Télévision SuisseRTSSRG SSR
Verkaufskontakte
Adrian Blaserinfo@bandeapartfilms.com+41213119034

Internationaler Wettbewerb – Langfilme

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