Martín Solá
Argentinien, Neukaledonien | 2013 | 75 min
Weltpremiere
Sprache : Arabisch
Untertiteln : Englisch, Französisch

1948. Die Geburt des Staates Israel wird in Schwarz-Weiss-Bildern zelebriert. Darauf folgen Bilder der ersten Vertreibungen von Palästinensern, des Sechstagekriegs, des Kippur und der Besetzung des Westjordanlands. Die Archivbilder der offiziellen Geschichte werden unterbrochen von der Geschichte eines Mannes. 1973 erhält Hamdan, ein im Exil lebender Widerstandskämpfer, den Befehl, heimlich nach Palästina zu reisen und Jugendlichen den Umgang mit Sprengstoff beizubringen. Nach seiner Festnahme durch die Israelis verbrachte er 15 Jahre unter unmenschlichen Bedingungen im Gefängnis. Seine aus dem Hintergrund erzählende Stimme, getragen von eindringlichen Bildern, schwebt über den menschenleeren Strassen, den heruntergekommenen Häusern und den stummen Gesichtern. Unterbrochen von bewegenden Zeugenaussagen, erzählt er von den Lebensbedingungen eines Volkes und dem Alptraum eines Abstiegs in die Hölle. « Man kann sich die folgende Frage stellen: Was geschieht, wenn ein Staat, der sich für Gott hält, an einem Ort sein Lager aufschlägt und einem Volk das Leben nur dann erlaubt, wenn dieses sein Dasein als Sklave akzeptiert? Wie würde jeder einzelne von uns in einer derart extremen Situation reagieren? » (MS)
Produktion
Jean François Corral
Vertrieb
Martín Solámartinpsola@gmail.com+5491121910717

Internationaler Wettbewerb – Langfilme

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