Die Große Leere

Sebastian Mez
Deutschland, 86 min
Weltpremiere

Auf einem mysteriösen, rauschenden Magnetband entdeckt ein «Betrachter» einige niedrig aufgelöste, verwackelte Bilder, die scheinbar während einer Mondlandung aufgenommen wurden. Es ist, als wären wir gerade auf einem anderen Planeten gelandet, dessen menschenleere, in statischen Einstellungen gefilmte Landschaften vertraut und doch beunruhigend fremd wirken. Spuren der Vergangenheit sind zu sehen: rostige Maschinen, Masten, menschliche Artefakte, die mehr werden, je näher der Kameramann einstigen Städten kommt, die nun in eine absolute und stille Trostlosigkeit getaucht sind. Die Bilder für seinen neuen Film hatte Sebastian Mez (Metamorphosen, VdR 2013) bereits vor der Pandemie gedreht, die im vergangenen Frühjahr grosse Teile der Welt zum Stillstand brachte – und doch ist The Great Void unverkennbar in der dystopischen Vorstellungswelt verankert, die dieses globale Ereignis in das Bewusstsein der Menschen getragen hat. Mit prächtigen, von jeglicher Präsenz befreiten Einstellungen betrachtet der deutsche Filmemacher ungerührt die Agonie unserer Zivilisation.

Emmanuel Chicon

Regarder ce film en salle


Freitag 23 April – 16:00

Usine à Gaz

Rue César-Soulié / Nyon
Capacity: 50


Kaufen Sie Ihr Ticket via unseren Online-Ticketing-Service

Forum 2021

Pour poser des questions au cinéaste, rejoignez le chat youtube ici!

Q&A The Great Void | Sebastian Mez

Durée
86 min
Année
2020
Pays
Deutschland
Sektion
Burning Lights Wettbewerb
Première
Weltpremiere
Sprache
Deutsch
Untertitel
Englisch, Französisch
Produktion
Balthasar BusmannAmerikafilm GmbHMaximilian HaslbergerAmerikafilm GmbH
Verkaufskontakte
Maxi HaslbergerAmerikafilm GmbHmaxi@amerikafilm.de+491729660385

Burning Lights Wettbewerb

→ Tous les films