Karim Kassem
Libanon, Schweden, 131 min
Weltpremiere

Karim Kassem, der seit einigen Jahren in New York lebt, unternimmt eine Reise nach Beirut. Doch die Rückkehr in sein Heimatland verläuft nicht reibungslos. Zu der Schwierigkeit, das Land neu zu erfassen, kommt eine chronische Krankheit, die ihn vorübergehend erblinden lässt. In den Labyrinthen der Stadt lässt der Filmemacher alte Beziehungen wiederaufleben und befragt sie zur aktuellen politischen Lage des Landes. Er nutzt diese Zeit der Heilung zudem, um ein neues Filmprojekt zu schreiben, das ihn in eine Institution für Blinde führt. Dort besucht er die Klassenräume, um seine Darsteller zu finden, und nach und nach entsteht eine Freundschaft zwischen ihm und der zehnjährigen Lyne. Der Film setzt die Blindheit der BewohnerInnen mit der des ganzen Landes in Bezug, ein Land das diese Gemeinschaft an den Rand drängt. Er ist eine politische Metapher. Mit vielschichtigen Erzählebenen liefert Karim Kassem einen introspektiven Essayfilm voller Ideen. Only the Winds, zugleich Porträt eines im Verfall begriffenen Landes und metaphysische Studie über unsere Wesensart, befasst sich mit dem Sinn unserer Zeit auf der Erde.

Tom Bidou

Trailer

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Samstag 24 April – 14:30

Capitole Fellini

Rue Neuve 5 / Nyon
Capacity: 20


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Q&A Only the Winds | Karim Kassem

Durée
131 min
Année
2020
Pays
Libanon, Schweden
Sektion
Burning Lights Wettbewerb
Première
Weltpremiere
Sprachen
Arabisch, Englisch
Untertitelen
Englisch, Französisch
Produktion
Johan MattonChanging Film Productions
Verkaufskontakte
Karim KassemScreen Productions LLCkassem.karim6@gmail.com+119177948151

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