Patricio Suarez
Spanien, Argentinien | 2018 | 76 min
Weltpremiere
Sprache : Spanisch
Untertiteln : Englisch, Französisch

Ein Mann bewegt sich langsam durch sein verkommenes Haus. Man könnte meinen, er sei der letzte Mensch auf Erden. Um ihn herum gibt es keine Spuren von anderen menschlichen Wesen. Soweit das Auge reicht, sind keine Anzeichen von organisiertem Leben auszumachen. Alles scheint einer Katastrophe gerade noch entgangen zu sein. Den Mann scheint das nicht zu beeindrucken. Und obgleich er vollkommen alleine ist, ist er ständig beschäftigt. Er wirkt nicht verzweifelt und nicht einmal ansatzweise besorgt. Unbeirrbar geht er seinen Aufgaben nach. Tag für Tag. Seine Hunde, die ihm treu auf Schritt und Tritt folgen, sind seine einzige Gesellschaft. Hin und wieder liest er etwas in vergilbten Notizbüchern nach. Sein distanzierter Blick lässt eine tief in ihm begrabene Geschichte vermuten. Aber seine Geschichte oder die Gründe für sein Einsiedlerdasein in einer Steppe gibt er nicht preis. Ein existenzieller, philosophischer Thriller. Oder eine dokumentarische Herangehensweise an das postnukleare Genre. Unser namenloser Mann gleicht einem existenziellen Mad Max. Ein Werk, das verblüffendes filmisches Können der feinsten Art offenbart. Ein grosser Film.

Giona A. Nazzaro

Trailer

Produktion
Uriel WisniaMaría José García FernándezFelipe Yaryura
Vertrieb
Uriel Wisniaproduccion@eldedoenelojo.com+34676821057

Internationaler Wettbewerb – Langfilme

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