La luna representa mi corazón

Juan Martín Hsu
Argentinien, Taiwan | 2021 | 100 min
Weltpremiere
Sprachen : Spanisch, Chinesisch
Untertiteln : Englisch, Französisch

Verfolgt vom gewaltsamen Tod seines Vaters kehrt Martin Hsu, ein junger argentinischer Filmemacher mit taiwanesischen Wurzeln, mit seinem Bruder Marcelo nach Taipeh zurück, um ihre Mutter wiederzutreffen. Durch das Wiedersehen entsteht das Porträt einer Frau, deren tragisches Schicksal zunächst durch Jahre des Weissen Terrors in Taiwan geprägt ist, dann durch die Schwierigkeiten, sich in ihrem argentinischen Exil zu integrieren. Konfrontiert mit sprachlichen und kulturellen Schwierigkeiten stellen Martin und sein Bruder ihre Kamera in der beengten Familienwohnung auf, die dem freien Ausdruck kaum zuträglich ist. Wie in einem Spiel von Spiegeln gewährt die Inszenierung Einblicke in ein ewiges Drama. Die Momente der Frustration des Filmemachers sind vielsagend und erzählen von den Schwierigkeiten einer parallel ablaufenden Identitäts- und filmischen Suche und den damit verbundenen Hindernissen, die Martin Hsu durch die Interaktion von Fiktion und Dokumentarfilm geschickt überwindet. Die widersprüchlichen Gefühle des Filmemachers hallen im Film wider wie eine essenziell gewordene Musik und untermalen dieses bewegende Tagebuch einer Entwurzelung mit tristen Noten und unerwarteten Melodien.

Javier Martín

Trailer

Forum 2021

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Q&A The Moon Represents My Heart | Juan Martin Hsu

Produktion
Mariana LuconiProton CineHuang Yin-yuMoolin films
Vertrieb
María VeraKino Rebeldedistribution@kinorebelde.com+351911 895 006

Internationaler Wettbewerb – Langfilme

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