Watashi wa tsuki no katawara ni

Valerie Bäuerlein
Deutschland, Schweiz, 87 min
Weltpremiere

Der von Gesellschaft und Schule ausgehende Druck bringt immer mehr junge Menschen dazu, sich in sich selbst zurückzuziehen. In Japan bezeichnet der Begriff «Hikikomori» Menschen, die sich von der Gesellschaft abkapseln. Versteckt hinter ihrem Pony nimmt die 24-jährige Nanako an den Aktivitäten des Yoka Yoka-Zentrums teil, das jungen isolierten Erwachsenen bei der Wiedereingliederung hilft. Diskret verfolgt Valerie Bäuerlein den Weg dieser Frau, die lernt, wieder mit anderen zu leben und neues Selbstbewusstsein findet. The Lunar Course of My Life verfolgt die bewegende Entwicklung einer Person, die ihre Gefühle wieder in Worte fasst und den Mut findet, ihrem Innersten mit Worten und Zeichnungen wieder Ausdruck zu verleihen. Nanakos Sensibilität, die in dieser Gesellschaft eine Schwäche zu sein scheint, wird sublimiert. Der Film zeichnet auch erstmals ein Porträt dieser japanischen Institution im Norden der Insel Kyūshū. Fast nebenbei fühlt die Regisseurin einer Gesellschaft auf den Puls, in der Konkurrenz und Druck langsam überhandnehmen.

Alice Riva

Trailer

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Donnerstag 22 April – 21:00

Grande Salle

Rue des Marchandises 5 / Nyon
Capacity: 50


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Q&A The Lunar Course Of My Life | Valerie Bäuerlein

Durée
87 min
Année
2020
Pays
Deutschland, Schweiz
Sektion
Nationaler Wettbewerb
Première
Weltpremiere
Sprache
Japanisch
Untertitel
Englisch, Französisch
Produktion
Charlie PetersmannMnemosyn filmsStephanie ArgerichMnemosyn filmsValerie Bäuerlein
Verkaufskontakte
Charlie PetersmannMnemosyn Filmscharlie@mnemosynfilms.ch+33786836006

Nationaler Wettbewerb

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