Poussières d'Amérique

Arnaud des Pallières
Frankreich, 100 min

Am Anfang des Films sieht man Bilder des Baus einer Rakete zur Eroberung des Weltraums. Die Texttafeln zwischen den Einstellungen erzählen von der Bewunderung für Amerika, wo jeder sich durchkämpfen und vorankommen kann, «auch wenn die anderen nicht mitziehen». Die Geschichte der Entdeckung eines unbekannten Kontinents zeigt uns einen erstaunten Christoph Kolumbus, aber auch den Wunsch nach Macht und Unterwerfung anderer. Gleich zu Anfang setzen sich eine bestimmte Sprache, ein Tonfall und ein Tempo durch: die poetische Sprache der Analogie, der melancholische Tonfall der Trauer und das zögerliche Tempo ungewisser und verlorener Erinnerungen. Helden des Films sind nicht die Sieger, sondern die Besiegten, anonyme Opfer im Staub der Geschichte. «Dieser Film ist eine Improvisation. Es geht um Amerika. Also um uns. Bruchstücke aus dem Leben Einzelner. Ein Kind, sein Vater, seine Mutter, das Kaninchen, der Hund, die Blumen, Ihre, meine und unsere Kindheit. Die Indianer, Christoph Kolumbus, Apollo, der Mond. Jede Figur erzählt in der Ich-Form − das geheime Tagebuch von jedem, die Autobiografie aller Menschen ...» (AdP).

Luciano Barisone (Übersetzung BMP Translations)

Durée
100 min
Année
2011
Pays
Frankreich
Sektion
Atelier Arnaud Des Pallières
Sprache
ohne Dialog
Untertitel
Englisch, Französisch, Deutsch
Produktion
Michel Klein

Atelier Arnaud Des Pallières

→ Tous les films