Der Esel hieß Geronimo

Bigna Tomschin & Arjun Talwar
Deutschland, Schweiz, 80 min
Première Internationale

Eine winzige Insel in der Ostsee, eine Handvoll Matrosen und ein Traum: frei und fernab der Gesellschaft zu leben. Auf der Insel gab es eine Bar, Musik und einen Esel namens Geronimo – aber die Geschichte, die hier erzählt wird, hat nicht viel mit ihm zu tun. Überdies leben die Seeleute nicht mehr auf der Insel. Aus dem Paradies vertrieben, ihre kleine Gemeinde von Zwietracht verwüstet, leben sie nun im Hafen auf einem rostigen Boot, die meiste Zeit mit einer Flasche in der Hand und auf den Lippen stets die Geschichten ihres Lebens auf der Insel, als stünden sie noch in seinem Bann. Werden sie in der Lage sein, den Zauber zu brechen und die Segel zu einem neuen Ziel zu setzen? Bigna Tomschin und Arjun Talwar (Habitat VdR 2015, Where I Can't Be Found VdR 2014) haben einen Film mit schwimmenden Konturen, eine Geschichte von gestrandeten Seeleuten und Verdammung geschaffen, genährt von der Vorstellungswelt der einsamen Insel und Utopien von Gemeinschaft. Ein Film, der im synkopierten Rhythmus seiner Protagonisten schwingt, angeleitet von dem verträumten Schiffskoch Bim, der zum Erzähler einer ewigen Geschichte wird – der eines Mannes, der von einer Insel träumte.

Céline Guénot

Trailer

Durée
80 min
Année
2018
Pays
Deutschland, Schweiz
Sektionen
Films W/O World Sales
Nationaler Wettbewerb
Première
Première Internationale
Sprachen
Deutsch, Englisch
Untertitelen
Englisch, Französisch
Produktion
Arjun TalwarBigna Tomschin
Verkaufskontakte
Bigna Tomschinmail@lofi-films.com+41764701026

Nationaler Wettbewerb

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