
Dieses Jahr feiert die Mobiliar ihr 200-jähriges Bestehen unter dem Motto «Besser zusammen». Als Genossenschaft wissen wir: Nur zusammen sind wir stark. Wir möchten den Dialog und den Gemeinsinn in der Bevölkerung stärken. Deshalb schaffen wir Gelegenheiten zum Austausch, zum Kennenlernen und für gemeinsame Erfahrungen.
Seit über 15 Jahren teilen wir über unsere Partnerschaft mit Visions du Réel unsere Überzeugung, dass Kultur Menschen verbindet und neue Perspektiven eröffnet.
Wir freuen uns über die gemeinsamen Erlebnisse rund um den Dokumentarfilm bei dieser Ausgabe der Visions du Réel.
Thomas Bossart
Leiter Vorsorge
Die Mobiliar
Marta Kwiatkowski
Leiterin Gesellschaftsengagement
Die Mobiliar

Wenn Kino ein Schlaglicht auf die Realität wirft
Visions du Réel erinnert uns daran, wie wichtig das dokumentarische Filmschaffen für das Verständnis der Gegenwart bleibt. Im Jahr 2026 verfolgt das Festival dieses Ziel weiter und präsentiert Werke, die unsere Beziehung zur Welt hinterfragen, aktuelle gesellschaftliche Realitäten durchleuchten und die Sicht auf die Wirklichkeit immer wieder erneuern. Durch diese Filme finden einzigartige Stimmen Gehör, die mit ihren Geschichten herausfordern, Brücken schlagen und zum Dialog einladen.
Es ist eine Mission, die sich zutiefst mit unserer eigenen deckt. Im Einklang mit unserem öffentlich-rechtlichen Auftrag streben wir Tag für Tag danach, die Vielfalt menschlicher Erfahrungen widerzuspiegeln, Offenheit zu fördern und den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken. Die Unterstützung des kreativen Dokumentarfilms ist nicht nur kulturelles Engagement, sondern demokratische Verantwortung.
Daher sind wir stolz darauf, unsere Partnerschaft mit Visions du Réel zu erneuern und zum 19. Mal in Folge den Prix RTS de soutien à la création documentaire zu vergeben, der eine neue Generation von Filmschaffenden fördern will. Zudem bekommt das Publikum bei dieser 57. Ausgabe dreizehn SRG-Koproduktionen zu sehen, von denen sieben in Zusammenarbeit mit RTS realisiert wurden.
Und zu guter Letzt wird eine Auswahl von Filmen unter dem Label Visions du Réel das ganze Jahr über auf Play RTS und Play Suisse zugänglich bleiben, um das Festivalerlebnis über die Kinosäle hinauszutragen. Denn heute hilft uns der Dokumentarfilm mehr denn je, die Welt und unseren Platz darin zu verstehen.
Ihnen allen ein schönes Festival!
Susanne Wille
Generaldirektorin SRG SSR
Pascal Crittin
Direktor RTS
„Sehen kommt vor dem Sprechen.“ — John Berger
Diese Beobachtung steht ganz im Einklang mit dem Festival Visions du Réel, das im Jahr 2026 seinen essenziellen Platz als Ort der Perspektive, Reflexion und Freiheit bekräftigt.
Als Ehrengast begrüßen wir in diesem Jahr die amerikanische Filmemacherin Kelly Reichardt, die in ihrem Werk die Gründungsmythen des amerikanischen Kinos neu beleuchtet, um deren Randbereiche, Tabuthemen und Fragilitäten stärker ins Bewusstsein zu rücken. Mit Reichardt feiert das Festival ein filmisches Werk, das sich durch Achtsamkeit, Zurückhaltung und Eleganz auszeichnet. Ein Werk, das die politischen, sozialen und menschlichen Realitäten der heutigen Welt offenlegt, ohne laut zu sein oder zu pauschalisieren.
In Nyon bleibt Visions du Réel damit einem wesentlichen Anliegen treu: sichtbar zu machen, was gern übersehen wird, und uns daran zu erinnern, wie unverzichtbar die Klarheit und Vielfalt der Perspektiven für Kultur und Demokratie nach wie vor sind.
Nuria Gorrite
Staatsrätin Kanton Waadt,
Vorsteherin des Departements für Institutionen, Kultur, Infrastruktur und Humanressourcen
Visions du Réel steht für ein Kino, das die Welt und ihre Entwicklung hinterfragt. Mit seiner Unterstützung für das Festival bekräftigt das BAK die Bedeutung eines Raums, der zu Debatte und Dialog einlädt. In Nyon treffen Perspektiven aufeinander, zirkulieren Geschichten. In einer Zeit der Spannungen und Unsicherheiten sind solche Orte wichtiger denn je.
Anne Weibel
Leiterin Kommunikation
Der Platz, den Visions du Réel in der internationalen Dokumentarfilmszene einnimmt, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Davon zeugen die engen Beziehungen, die VdR mit anderen wichtigen Filmveranstaltungen verbindet, oder die Strahlkraft der Filme, die jedes Jahr in Nyon ausgewählt und prämiert werden.
Es ist das Ergebnis der immensen Arbeit des grossartigen Festivalteams und der Sorgfalt, die es auf eine engagierte und qualitativ hochwertige Auswahl, die kontinuierliche Weiterentwicklung des Marktes und natürlich auf den hervorragenden Empfang der Filmschaffenden verwendet. Visions du Réel gelingt es auch, seine Verankerung in der Schweiz zu stärken und das immer zahlreicher erscheinende „Amateur“-Publikum anzusprechen.
Neben den Vermittlungsaktionen, die dazu dienen, Kino für alle zugänglich zu machen, ist dieses Festival vor allen Dingen ein attraktiver Begegnungsort, dem es gelingt, den Ernst der Reflexionen, Debatten und Emotionen mit der erfreulichen Leichtigkeit des Austauschs und der Festatmosphäre zu verbinden.
Die Stadt Nyon ist sehr stolz darauf, Visions du Réel zu unterstützen, und wünscht Ihnen ein wunderbares Festival.
Alexandre Démétriadès
Stadtrat für Kultur
Stadt Nyon