Fernando Priego Ruiz
Argentinien, 49 min
Weltpremiere

Am Fusse der patagonischen Anden beschliesst Camilo Peña, ein alter Gaucho, der an einer Krankheit leidet, die unweigerlich zu seinem Erblinden führen wird, in der Strenge des Winters und einer gewissen Einsamkeit bei seinen Tieren zu bleiben. Am Rande der Finsternis geht er weiter seinen täglichen Aufgaben nach, wiederholt die immer gleichen und doch immer anderen Handgriffe, die mit der Verschlechterung seines Gesundheitszustands zunehmend schwieriger werden. Mit sanften, sinnlichen Bildern und einer Kamera, die ihrem Protagonisten so nahe wie möglich ist, vermittelt Resplandor einen Eindruck davon, wie sich die auf die Haut treffenden Sonnenstrahlen oder das «Leuchten» (resplandor) des Lichts angesichts der drohenden Dunkelheit anfühlen. So wie die einen Sinne zu vergehen und sich die anderen zu intensivieren scheinen, zeichnet sich nicht zuletzt durch die feinfühlige Tongestaltung ein sinnliches Erlebnis ab, das unter die Haut geht. Bleibt nur die Gewissheit, dass die Natur einmal mehr ihren Tribut fordert.

Emilie Bujès

Trailer

Durée
49 min
Année
2016
Pays
Argentinien
Sektionen
Compétition Internationale Moyens Métrages
Films W/O World Sales
Première
Weltpremiere
Sprache
Spanisch
Untertitel
Englisch, Französisch
Produktion
Fernando Priego RuizJuan Pablo ChàMarìa Marta Quijano
Verkaufskontakte
Fernando Priego Ruiznandopriego@gmail.com+5491168655514

Compétition Internationale Moyens Métrages

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