Le jour a vaincu la nuit

Jean-Gabriel Périot
Frankreich, 28 min
Weltpremiere

Acht Plansequenzen, in denen sich weder die Kamera, noch die Gefilmten bewegen. Das Format ist klassisch - 1:33, 4/3 - und positioniert die Personen wie eingeschlossen in der Bildmitte. Wir lauschen Träumen. Details (Worte, Pausen) fördern nach und nach ihre Besonderheiten zutage. Die Träume gehören - gefangen in den Mauern eines Gefängnisses - den Insassen, die sie mit einem in die Kamera gerichteten Blick mit dem Zuschauer teilen. « Aus der Aufzeichnung der Träume der Häftlinge entsteht ein Negativ des Lebens im Gefängnis. Der Wahnwitz des Traums entsteht aus der Eintönigkeit der Tage, die Freiheit des Traums aus dem Eingeschlossen sein » (JGP). Jede Sequenz hat einen eigenen Rhythmus, eine eigene Musik, geboren aus der Alchimie der Träume. Die Traumwelt berührt alle Ebenen und mischt Schlaf- mit Wachträumen wie sich Rap und Elektro mischen. Der Traum des Einen endet hin und wieder im Traum des Anderen. Le jour a vaincu la nuit ist während eines von Jean-Gabriel Périot und dem Musiker Gérald Kurdian in der Haftanstalt Orléans geleiteten Workshops entstanden und ist « ein Film über den einzigen Freiraum, über den die Insassen eines Gefängnisses verfügen: Ihre Phantasie. » (JGP)
Durée
28 min
Année
2013
Pays
Frankreich
Sektion
Compétition Internationale Courts Métrages
Première
Weltpremiere
Sprache
Französisch
Untertitel
Englisch
Produktion
Cécile Lestrade
Verkaufskontakte
Cécile Lestradeinfo@alterego-prod.com
cecile.lestrade@alterego-prod.com
+33238807944

Compétition Internationale Courts Métrages

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