Offizielle Auswahl der 57. Ausgabe von Visions du Réel

Visions du Réel kehrt in seiner 57. Ausgabe (17. – 26. April 2026) mit einem reichen Programm von 164 Filmen aus 75 Ländern (eine Rekordzahl) zurück. Während der Frauenanteil im Vergleich zu 2025 (39 %) weiter gestiegen ist (44 %), entfallen 7 % auf Co Regieprojekte, 1 % auf Filme von nicht-binären Personen und 48 % auf Filme von Männern. Unter den 128 vorgestellten neuen Filmen befinden sich 83 Weltpremieren und 8 internationale Premieren. 58 Debütfilme, darunter 36 Langfilmdebüts, sowie nicht weniger als 26 Schweizer (Co-)Produktionen runden das Bild ab.

Visions du Réel festigt damit seine Position als zweitwichtigstes Festival der Schweiz für die Präsentation neuer Filme und als unumgänglicher internationaler Treffpunkt für das Dokumentarfilmgenre.

Neben den vier bereits angekündigten Gästen, der US-amerikanischen Filmemacherin Kelly Reichardt, dem ukrainischen Regisseur Sergei Loznitsa, der US-amerikanischen Regisseurin Laura Poitras und der marokkanischen Künstlerin Meriem Bennani, hat Visions du Réel die Ehre, während dieser zehn Tage aufstrebende und etablierte Talente sowie renommierte Jurys begrüssen zu dürfen. Eröffnet wird die 57. Ausgabe mit der Vorführung des neuesten Films der oscarprämierten Filmemacherin Laura Poitras, Cover-Up, in Anwesenheit des Generalsekretärs des Europarates, Alain Berset, der Bundesrätin Nuria Gorrite, des Stadtpräsidenten von Nyon, Daniel Rossellat, sowie der Leiterin des Bundesamtes für Kultur, Carine Bachmann.

Die 128 Filme, die aus 3700 Einreichungen ausgewählt wurden – eine Zahl, die in den letzten Jahren gewachsen ist und einen Anstieg von mehr als 23 % gegenüber 2023 darstellt –, zeugen von der grossen Freiheit, die das Dokumentarfilmgenre heute geniesst. Insgesamt sind in den Auswahlprogrammen nicht weniger als 75 Länder vertreten, was einen absoluten Rekord darstellt und die Internationalität des Festivals verdeutlicht.