Premières solitudes (France)

Young Solitude

Premières solitudes

  • Claire Simon

Synopsis

Sie binden ihre Sneakers, setzen ihre Kopfhörer auf und gehen, schweben fast vor der Kamera in Richtung eines Möglichen, das im Bild nicht sichtbar ist. Nach dieser luftigen Eröffnungssequenz landen sie in einem Gymnasium in Ivry, für ein ganz anderes Spiel, eine andere «Pause», weil sie keine Kinder mehr sind. Hier geht es darum, den schwierigen Übergang ins Erwachsenenalter zu verhandeln, mit der Angst vor der Zukunft im Bauch. Claire Simon hat sie während den Übergangsphasen ihrer Schulzeit gefilmt, in der Familie, die sie ausgewählt haben, um sich warm zu halten, weil ihre eigenen so kaputt, getrennt und mitunter so zerrissen sind. Premières solitudes ist ein Einführungsfilm in die Sprache, die siebzehnjährige Jugendliche sprechen, die lernen, sich anzusehen, sich zuzuhören, sich mit ihren komplizierten Geschichten auseinanderzusetzen. Die Filmemacherin hat ihnen nur ein paar Schlagwörter gegeben und dann die Dialoge eingefangen, die in diesem improvisierten Forum entstanden sind. So ist es ihr gelungen, eine geschützte Raumzeit zu schaffen, ein vergängliches Zusammensein, bei dem jeder seine Last ablädt und seinen Wunsch äussert, sich davon freizumachen.

Emmanuel Chicon

Länge: 100'
Land: France
Jahr: 2018
Sprache(n): Französisch
VdR Premierenstatus: Swiss Premiere
VdR Ausgabe: 2018

Produktion

Sophie Dulac (Sophie Dulac Productions)
Michel Zana (Sophie Dulac Productions)
Aurélien Py
Lazare Gousseau

Verkaufskontakte

Anais Clanet
Wide House
infos@widehouse.org
Tél. +33153950464

Vorführungen

Sprache(n):  Französisch
Untertitel:  Englisch
  • Di 17. April
  • 14:00
Grande Salle (Salle Communale)

Mit anschliessender Debatte

En présence de la réalisatrice | In the presence of the filmmaker