Cabezón

Jairo Boisier
Chile, 25 min
Weltpremiere

Ein chilenischer Maler erhält den Auftrag, das Porträt eines dicken Mastiffs mit Namen «Cabezón» (Dickkopf) zu malen. Er ist alleine mit ihm in seinem Büro und muss einen Kompromiss zwischen seinen Gewohnheiten und denen des Tiers finden. Keine einfache Situation, denn im Prinzip entwickelt sich der Akt des Malens gemeinsam mit dem Subjekt, das Modell steht und seine Position normalerweise nicht ständig wechselt. In dieser ungewöhnlichen Konfiguration verfolgen Maler und Modell nicht die gleichen Absichten. Wenn der eine bereit ist und an seiner Staffelei steht, sitzt der andere nicht bequem genug und sucht eine andere Position. Der Maler muss oft Tricks finden, um ihn ruhig zu halten. Tage und Nächte vergehen... Ganz langsam entsteht etwas. Der schöpferische Prozess kann beginnen. Das Verhältnis zwischen dem Bild, das der Künstler im Auge hat, und der sich ständig bewegenden Realität macht diesen Film zu einer grossartigen Doku-Komödie über die Eitelkeit der Kunst, gleichzeitig aber auch zu einem schönen Essai über die Solidarität und Verbundenheit zweier Lebewesen.

Luciano Barisone

Durée
25 min
Année
2014
Pays
Chile
Sektion
Compétition Internationale Courts Métrages
Première
Weltpremiere
Sprache
Spanisch
Untertitel
Englisch, Französisch
Produktion
Giancarlo Nasi Cañas
Verkaufskontakte
Giancarlo Nasi Cañasgiancarlo@donquijotefilms.com+56229644400

Compétition Internationale Courts Métrages

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