Sébastien Baverel & Rémi Pinaud
Frankreich, 27 min
Weltpremiere

Im Laufe des Frühjahrs 2011 müssen Pariser Hausbesetzer aufgrund eines Räumungsbefehls das Gebäude verlassen, das sie sechs Monate lang bewohnt hatten. Es ist das Ende der kurzen Existenz einer Gemeinschaft. Männer und Frauen verbringen die letzten Momente vor Verlassen des Hauses in scheinbarer Sorglosigkeit. Sporadische musikalische Einlagen, radikale Ansichten und ein Anruf, der keine Lösung bringt. Mögliche Leben nehmen Gestalt an. Den Mittelpunkt bilden eine charmante Frau und eine eher düstere Zukunft. Ein von schöner Energie geprägter Kurzfilm, der eine weibliche Figur in Interaktion mit einer ausschliesslich maskulinen Welt bringt. Die beiden Filmemacher filmen ihre Protagonistin, eine Art moderne Jean Seberg, die einer gewissen Idealvorstellung der Frau entspricht (blond, kapriziös, Rehaugen, eine schöne Stimme, Piercings), bei ihren Gesprächen mit ihren Schicksalsgefährten. Sie zeigen einen widersprüchlichen Ort, wo alle von einer Abfolge poetischer Augenblicke träumen und stattdessen häufig von einer bestimmten Trivialität eingeholt werden. Fiktion? Realität? Gut «gespielte» Bruchstücke der Wahrheit.
Durée
27 min
Année
2013
Pays
Frankreich
Sektion
Compétition Internationale Courts Métrages
Première
Weltpremiere
Sprache
Französisch
Untertitel
Englisch
Produktion
Sébastien Hussenot

Compétition Internationale Courts Métrages

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