nebel

Nicole Vögele
Deutschland, Schweiz, 60 min

Eine Bahnstation in dichtem Nebel, Schienen, die im Nebel verschwinden und eine wartende Figur. Bilder der Natur verschmelzen mit kurzen und fast surrealen Begegnungen mit Menschen, die in ihrer ganz eigenen Welt leben. Wir treffen einen Astronomen, der seit 25 Jahren nach Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems sucht und «entzückt» wäre, wenn wir nicht alleine im Universum wären. Ein Musiker, der ebenfalls sucht, allerdings nach der «richtigen» Frau, oder ein Wetterbeobachter, der unablässig atmosphärische Bedingungen in Zahlen «übersetzt». Nur einige der Personen, die das mehr oder weniger verborgene Bedürfnis teilen, Kontakt zu schliessen und zu interagieren. Mit seinem zutiefst sensorischen Ansatz «fühlt sich» der Film an wie ein Spaziergang durch eine Berglandschaft im Nebel. Das orientierungslos machende Gefühl der Einsamkeit ist durchbrochen von klaren Momenten, die unerwartete Bilder und Verbindungen in sich tragen. Nebel offenbart mit seiner gedichtartigen Strukturierung Strophen voll überwältigender visueller Schönheit, wo jede Aufnahme die Aussagekraft eines sorgfältig gewählten Wortes besitzt. Wir heissen R. M. Rilke willkommen, der in einer fliessenden Bewegung aus dem Nebel tritt.

Paolo Moretti

Trailer

Durée
60 min
Année
2014
Pays
Deutschland, Schweiz
Sektion
Compétition Internationale Moyens Métrages
Sprachen
Deutsch, Englisch
Untertitelen
Englisch, Französisch
Produktion
Elsa Kremser
Verkaufskontakte
Elsa Kremsermail@elsakremser.com
elsakremser@icloud.com
+436604773346

Compétition Internationale Moyens Métrages

→ Tous les films