Ein Wochenende in Deutschland

Jan Soldat
Deutschland, 24 min
Weltpremiere

Entscheidend ist die Frage, was «Normalität» ist. Jede Art von Faschismus bemüht sich um eine eigene Definition der «Normalität» sowie darum, andere dazu zu zwingen, sie zu befolgen. Was immer so schwer zu fassen scheint ist die Tatsache, dass es nicht eine, sondern viele Normalitäten gibt. So viele, wie es Menschen gibt. Die Frage der «Normalität» ist somit zutiefst politisch. Sie ist Teil der Freiheitsfrage und somit ebenfalls eine Frage der Lebensweise. Manfred und Jürgen, beide Mitte siebzig, haben ein arbeitsreiches Leben hinter sich. Sie sind angesehene Bürger und geniessen ihren freien Samstag. Sie liegen gerne in der Sonne, gärtnern und kümmern sich um die Arbeiten im Haushalt. Am Sonntag kommt ihr langjähriger Freund Rosi dazu. Gemeinsam veranstalten sie SM-Bondage-Sessions mit den erforderlichen Fesseln, Peitschen und sonstigen Ritualen. Und wo sie gerade dabei sind, filmen sie ein paar der Sitzungen mit ihrem gemeinsamen Freund. Jan Soldats einfühlsamer und äusserst lustiger Kurzfilm stellt einige sehr tiefgehende politische Fragen über das Recht, Sex auf eine zärtliche, liebevolle Weise zu geniessen.
Durée
24 min
Année
2013
Pays
Deutschland
Sektion
Compétition Internationale Courts Métrages
Première
Weltpremiere
Sprache
Deutsch
Untertitel
Englisch, Französisch
Produktion
Jan Soldat
Verkaufskontakte
Jan Soldatjanbabyfilm@web.de

Compétition Internationale Courts Métrages

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