Elogio da Graça

Joel Pizzini
Brasilien, 25 min

Der Film schildert die Geschichte von Maria Graça und dem schwedischen Regisseur Arne Sucksdorff, von ihrer ersten Begegnung bei der Zusammenstellung eines «Photo-Books» bis hin zu ihrem Leben als Paar im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso. «Elogio da Graça entstand 2011, als ich Maria Graça zwanzig Jahre nach unserer ersten Begegnung in Cuaiaba wiedertraf. Damals kämpfte das Paar gegen den Raubbau an Amazoniens Regenwald. Seit dem Tod ihres Partners archiviert sie das audiovisuelle Material, das im Laufe ihrer dreissigjährigen Arbeit entstanden ist.» (JP).

Maria Graça, seine frühere Muse, huldigt dem Filmemacher in einem Bekenntnis, in dem sich Nostalgie mit dem Anspruch auf ihre Rolle als Vorreiter der Öko-Bewegung verbindet. Regisseur Joel Pizzini setzt sich auch aktiv für die eingeborenen Völker Amazoniens ein. Hier schöpft er aus den «Sucksdorff»-Archiven und filmt Maria Graça in der grünen Natur Brasiliens. Dabei werden Gegenwart und Vergangenheit wie ein ununterbrochener Diskurs eng miteinander verknüpft. Den Abschluss bildet eine rührende Sequenz, in der die Frau ein Gedicht vorliest, das ihr Partner ihr gewidmet hatte.

Carlo Chatrian

Trailer

Durée
25 min
Année
2011
Pays
Brasilien
Sektion
Compétition Internationale Courts Métrages
Sprache
Portugiesisch
Untertitel
Englisch
Produktion
Fernanda Rocha Miranda

Compétition Internationale Courts Métrages

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