Pablo Alvarez Mesa & Fernando Lopez Escriva
Kanada, Kolumbien | 2017 | 22 min
Weltpremiere
Sprache : Spanisch
Untertiteln : Englisch, Französisch

La pesca hat als Ausgangspunkt die felsigen Zugänge zu einer kleinen Bucht in Kolumbien und erzählt von der Arbeit der Fischer, die mit dem Auslaufen in dunkler Nacht beginnt und mit dem Herausziehen der Netze aus den fischreichen Gewässern ihren Höhepunkt erreicht. Das Fischen besteht vor allem aus dem Warten einer Gruppe Männer. Davon erzählt dieser Film unter Einbeziehung aller sensorischen Register des Kinos: eine Kamera, die fast über das Wasser streift, die Schwingungen an der Wasseroberfläche, Tonaufnahmen zwischen Brandung und an den Kiel schlagenden Wellen, ein Schnitt, der aus dem Klang des Windes und den Handgriffen der Männer entsteht, die die Netze ausbessern oder ihre ganze Aufmerksamkeit auf ein Domino-Spiel lenken. Das Fischen ist die Zeit die vergeht, während man auf den Fisch wartet. Das subtile Gleichgewicht zwischen Nahaufnahmen, die die weltferne Innerlichkeit dieses Wartens unterstreichen, und breiteren Einstellungen, die Details aus der Gruppe offenbaren: einer der Jüngeren gähnt im Hintergrund, am Bildrand lauert ein Kätzchen auf die Reste ... Und plötzlich wird einem bewusst, dass man bereits selbst auf den Schwarm Barrakudas wartet.

Madeline Robert

Produktion
Maria Camila AriasLucas Villegas
Vertrieb
Pablo Alvarez Mesapalvarezmesa@gmail.com+15145781981

Compétition Internationale Courts Métrages

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