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Days of Cannibalism

de Teboho Edkins
South Africa / France
Day Zero Films / Kinoelektron, Don Edkins / Janja Kraij

Days of Cannibalism ist ein Film über China und Afrika. Mit einem Zoom in unterschiedliche Mikrokosmen und Orte landen wir mitten in einer der massgeblichen geopolitischen Verschiebungen unserer Zeit. Die Geschichte, die sich zwischen den Dörfern im Gebirge des landumschlossenen Königreichs Lesotho und den lebhaften Strassen, der chaotischen Lobby und den einsamen Hotelzimmern im chinesischen Guangzhou bewegt, offenbart sich in einer klaren und kontrollierten Filmsprache.


Life & Times of John C.

de François Verster
South Africa / Australia / Netherlands
Undercurrent Film & Television / JOTZ Productions / Witfilm, François Verster / Julia Overton / Iris Lammertsma

Life & Times of John C. ist eine zum Teil fiktionalisierte Ergründung vom Leben, Schaffen und dem Vermächtnis des Nobelpreisträgers J.M. Coetzee, eine der berühmtesten und rätselhaftesten Figuren der Weltliteratur. Die von ihm erfundene Elizabeth Costello reist in Form einer Schauspielerin von den Pforten des Himmels auf die Erde, um sowohl sich selbst als auch ihren Schöpfer zu erlösen.


Spirits of the Karoo

de Zinzi Nkenene & Engelbert Phiri
South Africa
Natives at Work / Zinzi Nkenene / Engelbert Phiri

Eine kreative Doku-Erzählung, dargeboten von einer magischen Windmühle, die ein müdes Lied ächzt, und drei Teenagern aus einer Gemeinschaft mit komplexer Vergangenheit und verzwickter Gegenwart, die durch das Studium an einer winzigen Hotel-Schule einen Ausweg aus ihrer Wirklichkeit suchen. Der Film geht den Zwiegesprächen und dem imaginären Selbst der Protagonisten auf den Grund und unternimmt den Versuch, die Sprache der Träume zu übersetzen.

Encore

de Jessie Zinn & Jethro Westraad
South Africa
Red Coat Films, Jessie Zinn / Chase Musslewhite

Eine alternde Drag-Queen, eine alleinerziehende, in Armut lebende Mutter und ein Mann mittleren Alters mit einem Traum: zusammen bilden diese Figuren eine Gruppe von «Cape Coloured» Künstlern aus Südafrika, deren Jobs im Wesentlichen auf dem Nachspielen ihrer Vergangenheiten beruhen. Kunst und Leben treffen zwischen Bühne und Bühnenabseits in einer Endlosschleife aufeinander. Aber die verklärten Erinnerungen der Gruppe an ihr Aufwachsen in District Six bringen Relikte der Apartheid zum Vorschein, die ihren Alltag immer noch prägt.


Not Dead Yet

de Aryan Kaganof
South Africa / United Kingdom
African Noise Foundation / JISA, Aryan Kaganof / Jonathan Eato 

In fortgeschrittenem Alter werden vier Giganten des südafrikanischen Jazz wiederentdeckt und einander und der modernen Musikszene erneut vorgestellt. Ihre ironische Beziehung zu Ruhm, Tod und Sterben hat etwas Brutales, ist aber gleichzeitig auf seltsame Weise herzerwärmend.