Mimi (France)

Mimi

Mimi

  • Claire Simon

Synopsis

Mimi Chiola spricht. Mit uns, durch diejenige, die sie filmt, zwischen den Geräuschen und den Orten, die in ihren Adern fliessen. Einerseits ist da Nizza mit seiner intimen Topografie und der Farbe und dem Duft ihrer ersten homosexuellen Sehnsüchte, andererseits Saorge, das Hinterland, wo sie «ihre Träume aufbewahrt». Mimi schlendert nicht über die Promenade des Anglais, sie erzählt ihre Geschichte durch Fetzen, bei Zwischenstopps an «banalen» Orten (Fassaden, Strassen, Bahnschienen usw.), die gleichzeitig auch Synkopen sind – im musikalischen Sinne – wo sie den Atem anhält, um sich umzusehen und in der Tiefe des Kamerafeldes die vergangene Zeit zu bemessen. In diesem Film erzählt Claire Simon den Roman eines Lebens, während sie darauf wartet, dass sich ihre Freundin in der unmittelbaren Gegenwart einer Einstellung an einen Eindruck erinnert. Die Kamera auf einem Stativ wird zum Katalysator des Moments, in dem der Ort, auch wenn er eigentlich nicht zum Gedächtnis der Protagonistin gehört, eine Erinnerung weckt, die in ihren Körper eindringt, und die Kulisse, aus der sie entsteht, in einer intensiven Pendelbewegung auflädt. Mimi ist ein dokumentarisches Weglaufen, das die geistige Landschaft einer freien Frau zeichnet.

Emmanuel Chicon

Länge: 105'
Land: France
Jahr: 2002
Sprache(n): Französisch
VdR Ausgabe : 2018

Produktion

Gemini Films
Ognon Pictures
Gilles Sandoz  (Maïa Films)

Verkaufskontakte

Ozge Ergut
Orange Studios
ozge.ergut@orange.com
Tél. +33 1 57 36 81 22

Vorführungen

Sprache(n):  Französisch
Untertitel:  Englisch
  • Mi 18. April
  • 12:00
Capitole Leone

En présence de la réalisatrice | In the presence of the filmmaker