Days of Cannibalism (Frankreich, Südafrika, Niederlande)

Days of Cannibalism

Teboho Edkins
2020, Frankreich, Südafrika, Niederlande, 78′
Schweizer Premiere
Latitudes

Days of Cannibalism handelt von den sozialen und kulturellen Auswirkungen eines völlig anderen Wirtschaftsmodells auf eine noch immer in Traditionen verwurzelte Gesellschaft. Nach der Ankunft von chinesischen Unternehmern und Händlern in Lesotho in der Gegend um Thaba Tseka verändert sich alles. Teboho Edkins erforscht die Widersprüche und die unterschiedlichen Wege, auf denen sich zwei völlig verschiedene Kulturen begegnen und sich während der Beobachtung der anderen selbst neu gestalten – oder auch nicht. Die beiden Welten stehen sich gegenüber und das Ergebnis dieser Konfrontation ist alles andere als offensichtlich. Alte Strukturen beginnen zu bröckeln und latente Gewalt droht zu explodieren. Wie wird es ausgehen: fressen oder gefressen werden? In einem mythologischen Rahmen, der auf das Western-Genre anspielt und die Unterschiede zwischen der traditionellen Auffassung von Dokumentarfilm und Fiktion verwischt, setzt sich der Film mit Fragen der globalen Wirtschaft auseinander. Days of Cannibalism ist ein anspruchsvoller Film, der Teboho Edkins erneut als einen der interessantesten Namen in der Branche des nicht-narrativen Filmschaffens bestätigt, und zweifellos als einen der Filmemacher mit der grössten Weitsicht.

Giona A. Nazzaro

Days of Cannibalism handelt von den sozialen und kulturellen Auswirkungen eines völlig anderen Wirtschaftsmodells auf eine noch immer in Traditionen verwurzelte Gesellschaft. Nach der Ankunft von chinesischen Unternehmern und Händlern in Lesotho in der Gegend um Thaba Tseka verändert sich alles. Teboho Edkins erforscht die Widersprüche und die unterschiedlichen Wege, auf denen sich zwei völlig verschiedene Kulturen begegnen und sich während der Beobachtung der anderen selbst neu gestalten – oder auch nicht. Die beiden Welten stehen sich gegenüber und das Ergebnis dieser Konfrontation ist alles andere als offensichtlich. Alte Strukturen beginnen zu bröckeln und latente Gewalt droht zu explodieren. Wie wird es ausgehen: fressen oder gefressen werden? In einem mythologischen Rahmen, der auf das Western-Genre anspielt und die Unterschiede zwischen der traditionellen Auffassung von Dokumentarfilm und Fiktion verwischt, setzt sich der Film mit Fragen der globalen Wirtschaft auseinander. Days of Cannibalism ist ein anspruchsvoller Film, der Teboho Edkins erneut als einen der interessantesten Namen in der Branche des nicht-narrativen Filmschaffens bestätigt, und zweifellos als einen der Filmemacher mit der grössten Weitsicht.

Giona A. Nazzaro

Sprache(n)::  Englisch, Sotho, Chinesisch
Untertitel:  Englisch, Französisch
VdR Ausgabe:  2020

Produktion

Janja Kralj
Don Edkins
Derk-Jan Warrink
Koji Nelissen

Verkaufskontakte

Clément Chautant
cchautant@indiesales.eu
Tel. +33144830227

Bilder